Am 5. Dezember um 19 Uhr ladet Litauisches Kino Goes Berlin euch ein eine litauische Dokumentation Aš už tave pakalbėsiu / When We Talk About KGB von Virginija Vareikytė und Maximilien Dejoie zu sehen.

AŠ UŽ TAVE PAKALBĖSIU / WHEN WE TALK ABOUT KGB
LT, IT 2015, 73 Min., OmeU, Regie: Virginija Vareikytė, Maximilien Dejoie

Mitten in einer der Hauptstraßen der Hauptstadt Vilnius befanden sich zu Sowjetzeiten die Zentrale und ein Gefängnis des litauischen KGB. Das Gebäude des berüchtigten Geheimdienstes erinnert bis heute an die permanente Überwachung, an die Verfolgung und Inhaftierung derjenigen, die mit dem sowjetischen System nicht einverstanden waren. Sieben Menschen, deren Leben in der Vergangenheit mit dem Gebäude verbunden war, erzählen dem litauisch-italienischen Filmteam ihre Geschichte.

Die Regisseure, die drei Jahre lang an diesem beeindruckenden Dokumentarfilm arbeiteten, holen nicht nur Dissidenten und Systemgegner vor die Kamera. Auch Angehörige des KGB die in dem Gebäude damals ihre Arbeit taten, kommen zu Wort. Sowohl die ehemaligen Oppositionellen als auch die KGB-Angehörigen waren damals der Meinung, das Richtige zu tun. Höhepunkt des Films ist die Begegnung eines ehemaligen Inhaftierten mit dem KGB-Offizier, der ihn damals verhörte. Beide empfinden heute Verständnis für das Handeln des jeweils anderen.

Film trailer: https://vimeo.com/148422336

Der Film entstand in Zusammenarbeit zweier Regisseure: Virginija Vareikytė ist Litauerin, Maximilien Dejoie kommt aus Italien. „When We Talk About KGB“ wurde vor einem Jahr in Vilnius auf dem Menschenrechtsfilmfestival „Inconvenient Films“ gezeigt, danach lief er auf zahlreichen internationalen Filmfestivals von Griechenland bis Mexiko.

Eine EUNIC-Veranstaltung des Tschechischen Zentrums Berlin, der Litauische Botschaft Berlin und des Festivals Litauisches Kino Goes Berlin.

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